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30. November 2020

Aus Home Office wird Hybrid Office

Egal ob Sie dafür oder dagegen waren, Home-Office hat sich in den letzten Monaten seinen Platz in der Arbeitswelt gesichert.

Bei aller Sympathie und den vielen Vorteilen, die das Home-Office bietet, stellte sich jedoch dennoch heraus, dass weder MitarbeiterInnen noch Unternehmen ein 100%iges Home-Office möchten. Man will auf die sozialen Kontakte und das Miteinander im Büro nicht verzichten und ein bisschen Abwechslung war auf der Wunschliste der Arbeitssuchenden immer schon ganz hoch angeschrieben.

Damit man als guter Arbeitgeber im Ranking vorne gelistet ist und sich modern und agil nennen darf, sollten Unternehmen den Wünschen der ArbeitnehmerInnen Folge leisten und entsprechend attraktive Modelle anbieten.

Am liebsten 2 Tage Home-Office, 3 Tage Büro, Flextime und die Woche darauf umgekehrt –

Willkommen im HYBRID – OFFICE.

Oft meinen wir ohnehin Hybrid-Office, wenn wir vom Home-Office sprechen – und diese Arbeitsform ist tatsächlich gekommen, um zu bleiben. Sie kann für alle Beteiligten hohe Zufriedenheit und viele Vorteile bieten, wenn sich Unternehmen mit dem Thema auseinandersetzen und klare Regeln sowie Verhaltensweisen festlegen und die richtige Infrastruktur schaffen.

Vertrauen und Kommunikation sind die wichtigsten Faktoren für ein erfolgreiches Hybrid-Office. Führungskräfte werden bereits bei der Auswahl Ihrer MitarbeiterInnen neue, hybride Maßstäbe setzen müssen, um die erwartete Produktivität und ein erfolgreiches, hybrides Team sicherstellen zu können.

Es gilt herauszufinden, ob alle, die hybrid arbeiten wollen, auch hybrid arbeiten können, denn dies verlangt viel Disziplin, Selbstorganisation und Eigenverantwortung.

Auch hybrides Führen will gelernt und gut durchdacht sein. Einfach weitermachen wie bisher, das wird vermutlich nicht funktionieren. Intensivere Kommunikation, klar definierte Ziele und eine neue Meeting Kultur werden notwendig sein.

Hybrid-Office heißt aber auch innerhalb des Büros unterschiedliche Arbeitsorte zu schaffen, um die Kreativität und Innovation zu fördern. Schaffen Sie beispielsweise einen Wohlfühlraum, Kommunikationsinseln, Brainstorming-Stationen aber auch ruhige, abgeschottete Plätze an denen konzentriertes Arbeiten möglich ist.

Der starre, nüchterne, fixe Arbeitsplatz hat im Hybrid-Office ausgedient.

Unbedingt notwendig ist das entsprechende technische Equipment, um mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Hier sollte nicht mehr über die Qualität diskutiert werden, höchste Standards werden vorausgesetzt, inklusive entsprechender Cloud-Lösungen und Chatrooms sowie alle virtuellen Meetingtools.

An den Präsenztagen im Office sollten Unternehmen verstärkt darauf achten, Unternehmenskultur und Werte zu vermitteln, um an der Bindung der MitarbeiterInnen an das Unternehmen zu arbeiten.

Wir haben hier noch viel zu lernen und auszuprobieren. Es ist eine Reise, die begonnen hat und nicht mehr zu stoppen ist.

Sollten Sie sich noch keine Gedanken dazu gemacht haben, lade ich Sie gerne zu einem Gedankenaustausch ein sowie alle die bereits hybrid arbeiten zu einem Erfahrungsaustausch.

 

Ihre Manuela Lindlbauer