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Wie krank ins Bewerbungsgespräch?

30.01.2015 von Eva Ebner

Zu gewissen Jahreszeiten, schnieft und hustet es überall, auch im Büro. Diese Situation ist nicht nur für die Kranken selbst unangenehm, auch für die Kollegen klingen gewisse Geräusche nicht gerade  lieblich. Man sollte daher immer darüber nachdenken, ob es Sinn macht, sich krank durch den Arbeitstag zu quälen und im schlimmsten Fall das gesamte Team anzustecken!

Was aber tun, wenn ein Vorstellungsgespräch ansteht und man richtig schlimm erkältet ist?

Als Bewerber befindet man sich in einem großen Zwiespalt und stellt sich die Frage: Soll ich den Termin verschieben oder meine Krankheit „runter spielen“?

In erster Linie müssen Sie natürlich selbst realistisch einschätzen, wie sich Ihr Krankheitsbild äußert. Ist nur die Stimme etwas belegt, ist lediglich die Nase gerötet oder lässt Sie der Fieberwahn nicht mehr klar denken!

Wir raten durchaus: Sagen Sie lieber ab. Stellen Sie sich vor, wie Sie auf einen potenziellen zukünftigen Arbeitgeber wirken, wenn die rote Nase läuft und die Augen fiebrig, glasig glänzen. In diesem Zustand ist es wohl kaum möglich, dass Sie sich von Ihrer besten Seite präsentieren.

Beim nervösen Bewerber schleicht sich nun der Gedanke ein: Das wirkt doch unprofessionell, desinteressiert und hinterlässt den Eindruck nicht belastbar zu sein. Falsch gedacht! Setzen Sie nur bitte folgende Schritte, wenn Sie sich entscheiden, zu Hause zu bleiben:

  • Rufen Sie direkt bei der Kontaktperson an.
  • Entschuldigen Sie sich höflich und erklären Sie Ihre Lage.
  • Bezeugen Sie Ihr Interesse an der Stelle.
  • Bitten Sie um einen Ausweichtermin (natürlich nicht gleich am nächsten Tag!).

Wenn Sie sich trotz Schnupfennase fit genug fühlen und nicht ansteckend wirken, spricht nichts gegen ein Interview. Auch hierzu einige gut umsetzbare Tipps:

  • Weisen Sie zu Beginn des Gesprächs höflich darauf hin, dass Sie sich etwas erkältet haben.
  • Nehmen Sie Taschentücher, eventuell auch ein Nasenspray mit und putzen Sie sich noch einmal unmittelbar vor dem Interview die Nase. Sollte die Nase während des Gesprächs zu laufen beginnen: eine kurze Entschuldigung aussprechen und erneut putzen!
  • Niesen: Immer in ein Taschentuch oder zur Seite niesen. Halten Sie sich die linke Hand vor den Mund (niemals die Begrüßungshand)! Anschließend wäre eine kurze Entschuldigung angebracht.
  • Husten: Gleich handhaben wie das Niesen, im schlimmsten Fall können Sie sich entschuldigen und kurz das Zimmer verlassen!

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