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Wenn der Headhunter zweimal klingelt

18.06.2015 von Daniela Gruber


Der Bewerbermarkt wird immer enger. Für viele Positionen wird es immer schwieriger, die passenden Bewerberinnen und Bewerber zu finden. So nutzen wir Personalberater vermehrt die Direktansprache, um auch jene Personen zu aktivieren, die im Moment nicht aktiv auf Suche sind. Wir fahnden sozusagen überall nach qualifizierten, engagierten Topleuten.

Gute Vertriebsmitarbeiter beispielsweise bekommen öfter solche Anrufe, sie wissen schon, wie mit so einem Anruf am Arbeitsplatz umzugehen ist und sind es gewohnt, unauffällig zu handeln. Denn es kann eine unangenehme Situation entstehen, wenn man, umgeben von Kollegen oder gar Führungskräften, über seine aktuelle berufliche Situation sprechen soll.

All jenen, die noch nie so einen Anruf bekommen haben, rate ich, entspannt damit umzugehen. Verstehen Sie es als Kompliment, dass man Ihnen direkt einen Job anbietet. Sie brauchen nicht sofort Rede und Antwort stehen, sondern vereinbaren besser einen Zeitpunkt, zu dem Sie gut erreichbar sind und offen sprechen können (eventuell auch unter einer privaten Handynummer).

Ganz nach dem Motto „Unverhofft kommt oft“ winkt vielleicht ein Karrieresprung, mit dem Sie nie gerechnet hätten. Wenn Sie Neuem gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen sind, zahlt sich ein unverbindliches Gespräch in jedem Fall aus.

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