Über uns > Blog > Detail

Warum haben Sie gekündigt?

28.02.2014 von Martina Schipfer

Oft ist die Situation im Vorstellungsgespräch so, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber aus unterschiedlichen Gründen das vorangegangene Dienstverhältnis bereits aufgelöst hat. Die Gründe dafür sind vielfältig: der Vorgesetzte, Stress, Langeweile, Kritik oder Mobbing durch Kollegen oder tatsächlich die Suche nach einer neuen Herausforderung.
Aber wie legen Sie als Bewerber/in im Gespräch Ihre Gründe dar, um beim Personalisten in gutem Licht zu stehen?

Ein absolutes K.-o.-Kriterium ist es, über den früheren Arbeitgeber schlecht zu reden. Egal ob begründet oder nicht. Auch die Gründe für unglückliche Kündigungsprozesse sollten positiv formuliert werden. Klar ist, dass ein beruflicher Trennungsprozess mit Emotionen verbunden ist, dennoch sollte man sich auf die wesentlichen Gründe und zukünftige Herausforderungen fokussieren und nicht die gesamte schmutzige Wäsche der Vergangenheit im Bewerbungsgespräch noch einmal waschen. In keinem Fall soll der Eindruck entstehen, dass Sie vielleicht in Zukunft über den potentiellen Arbeitgeber auch einmal schlecht reden werden.

Und bleiben Sie immer bei der Wahrheit! Rechnen Sie jederzeit damit, dass beim ehemaligen Dienstgeber Referenzen und Erkundigungen eingeholt werden.

Gründe, die Sie im Bewerbungsprozess in jedem Fall anführen können...
In jedem Fall sind die neue Herausforderung, die potentiellen Perspektiven sowie Weiterentwicklungsmöglichkeiten sehr gute Argumente für eine vorangegangene Kündigung. Langfristigkeit, Kontinuität/Loyalität und Weiterbildung sind ebenfalls überzeugende Argumente, die auch mit Beispielen bekräftigt werden sollen. Ihr Jobwechsel soll nicht willkürlich oder ungewollt wirken, sondern Resultat Ihrer bisherigen Laufbahn sein.

Gründe, die Sie eher nicht anführen sollten …
Kritisieren Sie niemals ihren letzten Chef, unabhängig davon, ob es gerechtfertigt ist oder sie überzeugt sind, dass er Sie schlecht behandelt oder überfordert hat. Sagen Sie auch nicht, dass ihr letzter Job zu stressig war. Man könnte denken, dass Sie mit Stress nicht umgehen können. Auch wenn Sie von Ihren Kollegen/innen gemobbt wurden, behalten Sie dies lieber für sich. Ihre Konfliktfähigkeit könnte schnell in Frage gestellt werden. Und Langeweile ist ein denkbar schlechtes Argument, da ihr Gesprächspartner nicht wirklich beurteilen kann, ob sie unterfordert waren oder sich einfach nicht für die Arbeit motivieren konnten.

Fazit: Think positive!
Fokussieren Sie im Bewerbungsgespräch auf die positiven Aspekte bei und mit dem letzten Dienstgeber. Negatives wirkt negativ. Und kann Ihnen rasch Steine in den (Berufs)Weg legen! Positives wird Ihnen hingegen den Weg zum Erfolg ebnen!

Zurück