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Karriere im Vertrieb

25.11.2014 von Karin Igler

Das Image des Vertriebs war lange Zeit nicht das Beste. Jetzt bröckelt langsam aber sicher die Wand der Vorurteile. Denn auch für Berufseinsteiger ist mittlerweile klar, es locken schneller Aufstieg und gutes Gehalt. Für viele Absolventen ist der Berufseinstieg im Vertrieb daher mittlerweile ein Karrieresprungbrett. Drei wesentliche Aspekte sollten sie dabei trotzdem im Auge behalten:

Ausbildung? Learning on the Job!

Ein Vertriebsjob ist anstrengend! Auch im Vertrieb beginnt die steilste Karriere noch immer im Tagesgeschäft. Um die harte Arbeit am Kunden kommt daher niemand herum. Die Erfahrung im Tagesgeschäft ist umso wichtiger, als Uni-Absolventen kaum auf eine Arbeit im Vertrieb vorbereitet werden. So manche unserer Kunden bemängeln, dass die Universitäten das Marketing oft über- und den Vertrieb eher unterschätzen. In der Praxis fehlt es dann oft nicht an Verkäufern, sondern an akademisch ausgebildeten Vertriebsführungskräften. Deshalb bilden sich manche Konzerne Key Account Manager und Vertriebsnachwuchsführungskräfte mithilfe von Trainee-Programmen selber heran.

Digitalisierte Vertriebswelt!

Für den Vertriebler von morgen ist – neben einem guten Gespür für Menschen und einem sicheren Auftreten – auch eine Affinität zu digitalen Medien und der sichere Umgang mit sozialen Netzwerken,  Smartphones und Tablets wichtig. So gehören etwa die klassischen PowerPoint-Präsentationen langsam aber sicher der Vergangenheit an, weil Tablets viel attraktivere Möglichkeiten bieten, sei es durch Videopräsentationen oder tipp- und wischbare Elemente. Und je sattelfester Vertriebsmitarbeiter im Umgang mit den neuen Medien sind, desto individueller können sie die Anwendungen auf sich abstimmen.
So lassen sich dann auch viele Vertriebsprozesse vereinfachen und verkürzen. Beispielsweise  wenn mittels Zugang zu Produktdatenbanken Informationen mit dem Kunden direkt ausgetauscht werden können

Umsatzzahlen lügen nicht!

Eines ändert sich bei einer Karriere im Vertrieb allerdings nie: Leistung ist im Vertrieb direkt messbar, denn Umsatzzahlen lügen nicht. Die persönliche Leistung zeigt sich nirgendwo so klar und schonungslos wie im Vertrieb. Je besser der Verkäufer, desto besser die Zahlen. Mit dieser Transparenz muss man umgehen können, sonst ist der Vertrieb weder heute noch morgen der richtige Job.

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