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Endlich Klartext! Manuela Lindlbauer über Neid am Arbeitsplatz

09.06.2016 von Manuela Lindlbauer


Da ist er wieder: Der vielsagende Blick in die Runde, augenrollend. Mit leicht säuerlicher Miene wird die gelungene Präsentation demonstrativ nicht gewürdigt. Wir kennen es alle: Erfolg ruft Neider auf den Plan!

Über Neid spricht man nicht…

Die Crux: Über Neid zu sprechen ist schwer. Gefühle wie Zorn, Wut oder Angst darf man artikulieren. Aber Neid ist hässlich, den gibt man nicht zu, den spricht man weder offen an, noch aus. Man spürt ihn bloß und mit der Zeit vergiftet er die Atmosphäre.

… und über Geld schon gar nicht!

Hierzulande entzündet sich Neid allzu gern an Gehaltsfragen. Wer gute Arbeit honoriert bekommt und damit offen umgeht, heimst nicht etwa Anerkennung ein. Wer ungeniert zu seinem Erfolg steht, erarbeitet sich bei uns nicht Lob, sondern Missgunst.

Nicht so schüchtern, gerade raus damit!

Aber mal ehrlich: Ich bin manchmal auch neidisch! Und Sie doch sicher auch! Warum sollten wir dieses Gefühl ignorieren? Wenn wir Neid in gesunde Konkurrenz verwandeln, dann ist das doch gewinnbringend für alle Beteiligten.

Denn gespieltes Understatement und falsche Zurückhaltung helfen weder Mitarbeitern noch Unternehmen. Zeigen Sie vielmehr offen Ihren beruflichen Erfolg und machen Sie Leistung sichtbar. Denn das ist ein konstruktives Signal: Gute Arbeit für die Karriere zahlt sich wortwörtlich aus! Und dafür sollte man stehen – oder sehen Sie das anders?

Was beschäftigt Sie im Berufsalltag? Teilen Sie es mir mit!

Haben auch Sie ein Thema, über das einmal Klartext gesprochen werden soll? Unausgesprochenes über Job und Karriere? Nervige Trends am Arbeitsplatz? Dann teilen Sie mir doch einfach Ihre Meinung mit: Klicken Sie hier und schreiben Sie mir ganz direkt!

Ich freue mich jetzt schon auf Ihre Anregungen. Wir lesen uns in meiner nächsten Mitmach-Kolumne Anfang Juli.

Mit Klartext und herzlichen Grüßen

Ihre Manuela Lindlbauer

 

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