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Candidate Experience Journey – Bewerbungsprozess als Erlebnisreise

26.06.2019 von admin

Schenken Sie uns das Wertvollste, was Sie haben - 5 Minuten Ihrer Zeit. Wo auch immer wir Sie gerade erreichen, im gemütlichen Wohnzimmer, in der stickigen U-Bahn, im lauten Bus oder am kühlen Pool, dieser Newsletter ist genau das, was Sie jetzt brauchen!

Wissen Sie was Candidate Experience Journey ist?
Nein, wir verreisen nicht, wollen Ihnen keine Reise verkaufen und Sie können bei uns auch keine Reise gewinnen.
Denken Sie langfristiger - machen Sie Ihren Bewerbungsprozess für Ihre Bewerberinnen zum Abenteuer!

Candidate Experience Journey ist der Bewerbungsprozess aus der Sicht des Bewerbers. Chefs müssen auf die Bedürfnisse Ihrer Angestellten eingehen.


„Je höher qualifiziert die Arbeitskräfte sind und je besser die Situation auf dem Arbeitsmarkt für sie aussieht, desto leichter wird es, im Job auf die eigenen Wertvorstellungen achtzugeben.“

Soziologe Michael Weinhardt

Die Reise der Kandidatin

Das Arbeitsleben ist eine spannende Reise und diese beginnt mit dem ersten Kennenlernen. Fängt die Reise bereits mühsam an, wird der Rest nicht einfacher und Ihre Kandidatin verliert den Gefallen an Ihrem Unternehmen. Sie muss sich wohl fühlen – das Gefühl, welches eine Kandidatin beim Bewerbungsprozess verspürt, projiziert sie auf das Unternehmen und Sie wissen ja nie wer später mal eine wichtige Ansprechpartnerin sein wird.

 

„So wie man in den Wald hineinruft, so kommt es auch heraus.“

 

Der wichtigste Teil der Reise ist der erste Kontakt. Sie können sich das wie bei der Liebe vorstellen, entweder es „funkt“ von Anfang an oder die Beziehung ist zum Scheitern verurteilt. Im Silicon Valley wird volles Vertrauen vorausgesetzt, das heißt, wenn Ihnen eine Kandidatin zusagt, dann „lassen Sie nichts anbrennen“. Grübeln Sie nicht lange, lassen Sie Ihre Favoriten den Arbeitsvertrag sofort unterschreiben.
Das Ziel ist es die Aufmerksamkeit und das Interesse der Kandidatinnen mit einem Call-To-Action, für sich zu gewinnen.

 

Recruiting-Prozesse 4.0: 3 Fragen an einen Experten sollen Klarheit schaffen.

Was ist das Wichtigste bei einem Recruitingprozess?

Laut Expertinnen ist die Geschwindigkeit das Wichtigste im Recruiting-Bereich. Der Grund dafür ist, dass Bewerberinnen durch das Internet sowie Handys an Dynamik gewohnt sind.
Auch die Adaptivität spielt eine wichtige Rolle, da Bewerberinnen die Möglichkeit haben möchten, sich via unterschiedliche Geräte bewerben zu können.

Wie sehen Sie die Zukunft des Recruitingprozesses?

Die One-Click-Bewerbung, eine neue Form der Bewerbung und des Recruitings im Zeitalter der Digitalisierung, wird unsere Zukunft sein.
Mit einem Klick wird das aktuelle Profil in die Datenbank des Wunscharbeitgebers importiert oder per E-Mail versendet.

Wie sind die bisherigen Erfahrungen mit One Click in der Realität?

Ein Fünftel der Kandidatinnen beschreiben die One-Click-Bewerbung als eine wichtige Möglichkeit der Bewerbung und ziehen diese einer individualisierten Bewerbung vor, so Dr. Sascha Krause.

 

Time Gap des Bewerbungsprozesses

Wie zufrieden sind Sie mit der Zeitspanne zwischen der Schaltung eines Inserates und der Einstellung einer neuen Mitarbeiterin? Wir wollten es wissen und haben nachgefragt!

Braintrust Befragung im Auftrag von Lindlpower Personalmanagement GmbH

 

Wie obige Grafik veranschaulicht, sind 59 % unserer Kundeinnen mit ihrem eigenen Bewerbungsprozess weniger oder gar nicht zufrieden.

Viele fragen sich, wie lange ein solcher Prozess dauern darf. Eine gute Kandidatin verlieren Sie in der Zeit, in welcher Sie überlegen.
Bereits ein verlorener Monat ohne Nachbesetzung wird in den meisten Fällen einen Anstieg der Opportunitätskosten bedeuten.

 

Unsere Erfahrung zeigt, dass man mit Candidate Experience Journeydie Situation verbessern kann.

Eine professionelle Begleitung im Recruitingprozess klärt die realistischen Chancen und die zu erwartende Recruitingdauer im Dialog mit den Entscheidungsträgern.

Oft führt der Versuch, die perfekte Kandidatin zu finden, zur Überfrachtung des Stelleninserates mit Details und Spezialkenntnissen. Das lässt den potenziellen Kandidatinnen oft in den elektronischen Portalen zur nächsten Anzeige weiterklicken.

Was interessiert die Bewerberin eigentlich? In welchen Medien kann ich sie ansprechen? Vielleicht ist ein Bild auf Social Media ein besserer Teaser als ein Inserat.

Das „Verkaufen“ des Unternehmens an die besten Kandidatinnen wird immer wichtiger. Oft wissen die Unternehmen gar nicht über die eigenen USPs im Bewerbermarkt Bescheid. Dabei ist es unerheblich, ob die Arbeitgeberin klein oder groß sowie zentral oder dezentral gelegen ist – es gibt immer Positionierungspotenzial.

Wenn der eigene klassische Markt abgegrast ist, dann suchen Sie nach Analogien - Eine Erweiterung auf andere Branchen, in denen man ähnlich denken muss, um die Kundinnen und Prozesse zu verstehen.
Dabei gilt: Kundenkenntnis schlägt Prozesskenntnis und Social Fit schlägt formale Ausbildung.

Entscheidungsstärke ist in diesen Zeiten gefragt, denken Sie an Silicon Valley. Gute Kandidatinnen bewerten anhand Ihrer Bewerbung bereits die Flexibilität des Unternehmens, Vertrauensaufbau durch rasches Feedback ist oft wichtiger als finanzielle Rahmenbedingungen.

 

In diesem Sinne lassen wir Sie nun wieder in Ihrem Wohnzimmerentspannen, die Luftfeuchtigkeit in der U-Bahn genießen, dem Bus lauschen oder in der Sonne brutzeln.

Wir wünschen Ihnen einen entspannten und sonnigen Sommer!

Selbstverständlich freuen auch wir uns sehr Ihre Meinung zu diesem Thema zu hören!

 

Ihre

Alexandra Hefner & Gunther Hampel

 

Mitmachen und gewinnen - kühles Eis für das heiße Büro im Sommer

Nehmen Sie jetzt automatisch an unserem Gewinnspiel teil, indem Sie uns Feedback zu unserem Newsletter schicken und uns von Ihren Erfahrungen berichten.

Die ersten 10 Teilnehmer erhalten eine gratis Eisbox vom Eissalon Tuchlauben.

Teilnahme unter: newsletter@lindlpower.com

 

*Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf die männliche Form verzichtet. Männer sind bis auf weiteres selbstverständlich mitgemeint.

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