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Arbeitsklima: Sagen Sie, was Ihnen nicht passt!

23.09.2014 von Margit Mauhart

Wie titelte zuletzt die Presse am Sonntag: „In den Topunternehmen kommen 85 Prozent der Mitarbeiter gern zur Arbeit“. Es ging dabei um Unternehmen, denen ganz besonders viel an einem angenehmen Arbeitsklima liegt und die dieses als hohe Priorität betrachten.

Dabei haben es nicht nur die Unternehmensleiter in der Hand, ein produktives und attraktives Arbeitsklima und Umfeld zu gestalten. Auch die Mitarbeiter/innen können dazu selbst viel beitragen.

Ein allgegenwärtiges Thema, das nicht nur das Arbeitsleben betrifft, ist Lärm. Im LINDLPOWER-Team ertappen wir uns immer wieder, dass wir uns etwa zu laut unterhalten und damit Kolleginnen, die voll konzentriert arbeiten möchten, stören. Weil die Problematik offen angesprochen wird, gelingt es uns aber, bewusst aufeinander Rücksicht zu nehmen, ohne selbst Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen. Die Auswirkungen sind positiv für uns alle.

Ein weiteres heikles Thema, das auch immer wieder noch auftaucht, ist das Rauchen am Arbeitsplatz. Ich kenne ein Unternehmen, wo erst kürzlich eine neue Mitarbeiterin nach wenigen Tagen wieder gekündigt hat, weil in ihrem Büro geraucht wurde. Dem Betrieb war es durchaus bewusst, dass man heutzutage in Büros nicht mehr raucht. Man hat die neue Kollegin mehrmals gefragt, ob sie auch sicher nichts dagegen hätte. Sie verneinte stets - und suchte sich nach zwei Wochen genau deswegen einen neuen Job. Das Unternehmen fiel aus allen Wolken, denn man hätte die Problematik natürlich für alle Beteiligten positiv geregelt.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich plädiere immer dafür, Dinge, die einen stören, RECHTZEITIG und aktiv anzusprechen. Charmant und korrekt kommuniziert, lässt sich damit viel zu einem guten Arbeitsumfeld beitragen. Oft sind auch andere Kollegen/innen, die etwas weniger mutig sind, froh darüber, wenn eine Sache endlich angesprochen wird. Viele Störfaktoren sind einfacher zu beheben, als man vielleicht denkt. Und von den positiven Auswirkungen auf das Arbeitsklima profitieren schließlich alle.

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