Über uns > Blog > Detail

Alle Jahre wieder...

18.11.2014 von Eva Ebner

Die Straßen sind bereits geschmückt, die Weihnachtsmärkte laden zu einem Besuch ein und die Vorbereitungen für die Firmenweihnachtsfeiern befinden sich in der Endphase.
Die einen freuen sich auf Punsch und Vanillekipferl mit den lieben Kolleg/innen, den anderen stehen beim Gedanken, kostbare Freizeit mit Leuten aus der Firma verbringen zu müssen, die Haare zu Berge.

Man sollte es sich trotzdem sehr gut überlegen, ob man die Weihnachtseinladung ausschlägt. Schnell landet man in der Rolle des Außenseiters oder wird als arrogant empfunden. Auch wer kein Partylöwe ist, sollte die Chance nutzen, mit Chef/in und Kolleg/innen in etwas lockerer Atmosphäre plaudern zu können.

Wo die Fauxpas lauern...

Weihnachtsfeiern sollen sozialen Kitt in die Teams bringen: Sie sind keine Familienfeiern! Benehmen Sie sich daneben, kann es Ihnen schaden und Ihnen das zukünftige Arbeitsleben erschweren.

5 Tipps für eine Weihnachtsfeier ohne Fettnäpfchen

1.    Alkohol nur in Maßen: Gefahrenpotenzial Nummer 1 ist das Gläschen zu viel. Es lockert Zunge und Selbstkontrolle. Wer sich dann zu viel herausnimmt, kann sogar eine Entlassung riskieren.
2.    Angemessene Kleidung: Lieber zuerst nachfragen, was in der Firma Usus ist, als sich mit originellen Rentierhörnern und Engelsflügeln lächerlich zu machen. Schickmachen ist ok, aber „brezeln“ Sie sich bitte nicht auf.
3.    Harmlose Heiterkeit: Nichts ist langweiliger, als mit Kolleg/innen auch noch beim Fest über die Arbeit zu reden. Bringen Sie sich ruhig mit lustigen Anekdoten ein, aber bitte keine Geschichten über die jüngsten Partyexzesse! Tabu sind auch Gespräche über allzu Privates, etwa Eheprobleme in allen Details, Jobangst, Krankheit oder Geldsorgen.
4.    Flirten nur in homöopathischen Dosen: Ein bisschen Wimpernklimpern und charmante Komplimente sind eine Sache. Anzüglichkeiten oder Tanzen mit gewagter Tuchfühlung sind hingegen No-Gos und brandgefährlich: Schlimmstenfalls können sie den Job kosten. Jedenfalls sind Sie am nächsten Tag Tratschthema Nummer 1.
5.    Verbrüderung mit Vorbehalt: Keine Weihnachtsfeiern ohne Duz-Angebote! Unter Kolleg/innen erleichtert das ja oft die weitere Zusammenarbeit und ist kein Problem. Vorsicht jedoch, wenn Ihnen Chefin oder Chef zu fortgeschrittener Stunde das Du-Wort anbietet. Warten Sie daher lieber, wie Sie Ihr/e Vorgesetzte am nächsten Tag anspricht, um zu sehen, ob nach wie vor joviale Umgangsformen angesagt sind.

Wer diese gutgemeinten Ratschläge beachtet, kommt sicher unbeschadet durch die Firmenfeiern – und kann Sie vielleicht sogar genießen. Viel Spaß!

Zurück