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Digitalisierung - Wie Social Media den Erfolg bestimmt. Diese Tipps verraten worauf es ankommt.

17.07.2019 von admin

 

Wie die schnelle Welt das Recruiting beeinflusst. Klartext: Wie wichtig ist es, den Aufsprung nicht zu verpassen und was bedeutet Digitalisierung für uns wirklich?

KI findet den richtigen Kandidaten im Recruiting. Tools wie „Talentwunder“ und „Job Rocker“ arbeiten mit Algorithmen und sind viel objektiver als Berater. Die jüngeren Generationen passen sich der schnellen Welt an und „ticken“ anders.

 

„Arbeitsverträge sehen vor, dass man fünf Tage, 40 Stunden
und „9 to 5“ zu arbeiten hat. Das ist nicht mehr zeitgemäß.“

 Andreas Dittes, CEO von Talentwunder

 

Digitalisierung: 5 Fragen an unseres Experten Andreas Dittes:

  • Welche Erkenntnisse können Personaler über Talentwunder gewinnen?

    Talentwunder hilft beim Identifizieren von passenden Talenten: Nehmen wir an, ich als Arbeitgeber suche nach einem PHP-Entwickler - dann kann  über unsere Plattform eine Suchabfrage gestartet werden – entweder weltweit oder lokal, begrenzt auf eine Stadt oder einen Ort. Je nach gewähltem Filter zeigen wir anschließend alle geeigneten PHP-Entwickler gelistet nach ihrer Wechselwahrscheinlichkeit an. Das können wir auf Basis der Angaben in den Social-Media-Profilen relativ gut berechnen. Talentwunder ist also eine Suchmaschine für Personal.

  • Wie sieht die Zukunft für Unternehmen mit Social-Media-Kanälen wie Facebook aus?

    Definitiv wird es ein großes Thema bleiben, dass Unternehmen in Social Media aktiv sind. Denn da, wo man die Leute erreichen will, sollte man auch selbst aktiv sein und sich immer an der eigenen Zielgruppe ausrichten.
     
  • Viele Unternehmen sind auf Facebook und nutzen ein Werbebudget, was sind denn da die idealen Anzeigen auf Facebook?

    Das kommt auf mein Ziel an. Es gibt z. B. Textanzeigen mit Bild - da geht es vor allem darum, Besucher auf die eigene Webseite zu bringen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, bestehende Posts direkt bei einer Zielgruppe zu bewerben. Zwei weniger bekannte Formate sind Lead-Anzeigen, mit denen ich direkt auf Facebook Kontaktinformationen z. B. von Kunden oder Bewerbern abfragen kann und Videoanzeigen. Da viele Portale Video, als noch wenig genutztes Format, besonders stärken wollen, ist diese Werbeform aktuell auch noch sehr kostengünstig. Wichtig ist aber bei allen Formaten, dass der Werbeinhalt wie auch die Zielseite auf die Zielgruppe optimiert werden. 

  • Was bedeutet die Veränderung für Unternehmen?

    Generell müssen Unternehmen flexibler und schneller werden. Es gibt inzwischen immer mehr sehr gut ausgebildete Software-Entwickler, die sagen: „Ja, ich hätte eigentlich schon Lust auf einen neuen Arbeitgeber. Ich möchte aber nur vier Tage in der Woche arbeiten.“ Das ist gerade bei Konzernen ein Problem. Deren Arbeitsverträge sehen halt vor, dass man fünf Tage, 40 Stunden und „9 to 5“ zu arbeiten hat. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Die Flexibilität im Digitalzeitalter schließt übrigens auch neue Arbeitsmodelle wie Job-Sharing oder ein vorübergehendes Sabbatical ein. Gerade die junge Generation will nicht mehr möglichst lange für möglichst viel Geld arbeiten, sondern sich mit einem Job auch ein Stück Lebensqualität sichern.

  • Wohin wird die Reise gehen? Welche Hilfsmittel bieten sich in Zukunft im Sourcing an? Was könnten KI und Machine Learning bewirken?

    Wir stehen noch ganz am Anfang, was diese Technologien angeht. Auch bei Talentwunder investieren wir schon lange in diese Themen, allerdings werden die Ergebnisse nur nach und nach sichtbar. Das liegt vor allem daran, dass es sich hier um Basistechnologien handelt, die oft nicht ohne Weiteres in der Benutzeroberfläche zu erkennen sind. Bei uns ist so ein Beispiel die Empfehlungsfunktion in der Suche: Während ich ein Wort eingebe, analysieren wir die Suche und schlagen Erweiterungen für die Suche vor. Das hatten wir schon lange, allerdings war die Basis ein einfacher semantischer Baum und jetzt eben ein komplexeres System, das dazulernt und dadurch mit jeder Suche besser wird. Außerdem optimiert die künstliche Intelligenz "LEA" für unsere Kunden ganze Suchanfragen - als Recruiter muss ich mich daher nicht mehr mit allen Fachbegriffen im Detail auskennen. 

 

Es kommt immer anders als man denkt?

Uns interessiert was unsere Kundinnen zum Thema Digitalisierung sagen!

Hier sind die Einschätzungen der befragten HR-Fachleute rund um die Veränderungen des Recruitings durch neue Technologien und Big Data.

Stellen Sie sich selbst die Frage: In welchen Bereichen, denken Sie, werden bisher von Menschen durchgeführte Tätigkeiten in Zukunft von Computern automatisiert durchgeführt werden?

 Braintrust Befragung im Auftrag von Lindlpower Personalmanagement GmbH

 Braintrust Befragung im Auftrag von Lindlpower Personalmanagement GmbH

 

Die angeführten Grafiken zeigen deutlich, dass 47 % der Befragten bei der Auswahl der Suchkanäle eine Automatisierung erwarten. Weiters wird mit 41 % eine starke Automatisierung bei der Sichtung und Vorauswahl der Kandidatinnen erwartet.

In der Zusammenschau der Ergebnisse wird deutlich, dass das Thema Automatisierung in der HR von den Befragten als unterstützender Faktor gesehen wird, die klassischen HR-Kompetenzen dadurch aber nicht substituiert werden.

 

Selbstverständlich freuen auch wir uns sehr Ihre Meinung zum Thema Digitalisierung zu hören!

Wir wünschen Ihnen einen entspannten und sonnigen Sommer!

 

Ihre

Alexandra Hefner & Gunther Hampel

 

*Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf die männliche Form verzichtet. Männer sind bis auf weiteres selbstverständlich mitgemeint.

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